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"Ich denke, also bin ich"
ist die deutsche Übersetzung des lateinischen Ausspruchs "Cogito,
ergo sum" von René Descartes. Es ist ein zentraler Satz der
Philosophie, der die eigene Existenz durch den Akt des Denkens beweist.
Bedeutung:
Descartes formulierte diesen Satz als Ergebnis seiner Zweifel an allem,
was er wahrnahm. Er zweifelte an der Existenz seiner Sinne, seines
Körpers und der Welt um ihn herum. Doch selbst der Zweifel am eigenen
Denken beweist, dass es ein denkendes Subjekt geben muss – eben das
"Ich".
Kontext:
Der Satz "Ich denke, also bin ich" ist der Ausgangspunkt von Descartes'
Philosophie. Er nutzt ihn, um ein unbezweifelbares Fundament für sein
weiteres philosophisches Denken zu schaffen. Aus diesem Fundament, dem
"Ich", das denkend existiert, versucht Descartes, die Welt und die
Erkenntnisfähigkeit des Menschen wiederaufzubauen.
Weitere Aspekte:
Der Satz wird oft als "Cogito" abgekürzt. |
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Descartes' Überlegungen zu diesem Thema
finden sich in seinen "Meditationen über die Grundlagen der Philosophie" (1641).
Der Satz hat einen großen Einfluss auf die moderne Philosophie, insbesondere auf
den Rationalismus.
Es ist wichtig zu beachten, dass Descartes nicht nur "ich denke" meinte, sondern
auch das "ich existiere" oder "ich bin, ich existiere".
Der Satz ist nicht nur ein Beweis für die Existenz des eigenen Selbst, sondern
auch ein Beweis für die Existenz eines denkenden Subjekts, einer "res cogitans.
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